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Raumfahrtvortrag 2016: "Mission zum blauen Planeten"

Der Satellit Sentinel 2 aus dem Erdbeobachtungsprogramm „Copernicus“ der ESA
Der Satellit Sentinel 2 aus dem Erdbeobachtungsprogramm „Copernicus“ der ESA
Unser Raumfahrtabend im November zur satellitengestützten Erdbeobachtung und deren Anwendungen war auch für die ca. 250 Besucher wieder ein großer Erfolg.

Der Referent Prof. Liebig – bis Mitte diesen Jahres ESA-Direktor für dieses Gebiet - hat seinen Vortrag treffend „Die Mission zum blauen Planeten“ genannt. Er zeigte das breite Spektrum der Anwendungen, z.B. zu Messungen der Erderwärmung und deren Auswirkungen. Bei Naturkatastrophen wie Erdbeben können neben „Luftaufnahmen auch die großräumigen Hebungen und Senkungen des Geländes oder bei Vulkanausbrüchen die Ausbreitung der Gase ermittelt werden. Zur Nutzung für die Landwirtschaft gehören Messungen der Feuchtegehalte der Böden und natürlich von Ernteerwartungen in verschiedenen Regionen unserer Erde. Dies erlaubt dann auch die rechtzeitige Einleitung von Maßnahmen wie z.B. erhöhte Versorgung mit Nahrungsmitteln in den betroffenen Regionen, auch um Spekulationen vorzubeugen. Bei dieser Anwendungsvielfalt konnte Prof. Liebig auch nur kurz auf die inzwischen für uns alle selbstverständlich erscheinenden satellitengestützten globalen und auch regionalen Wetterbeobachtungen einzugehen.

Diese für unserem blauen Planeten so relevanten und mannigfaltigen Anwendungen der Erdbeobachtung spiegelten sich auch in der fachlichen Vielfalt unseres Publikums wider. So waren dies natürlich vornehmlich die Raumfahrtingenieure, aber auch Interessenten und Nutzer aus Umweltorganisationen oder von Forschungsinstitutionen der Pflanzen- und Tierwelt. Daraus hat sich auch eine interessante Frage- und Diskussionsrunde ergeben, die wie der Vortrag selbst von Prof. Liebig kompetent und mit hoher Erfahrung geführt wurde.

Beim anschließenden geselligen Zusammensein wurden die Gespräche weitergeführt, alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geknüpft. Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass der spannende Abend durch zahlreiche Beitritte neuer Mitglieder gekrönt wurde. Diesen sowie den Spendern und deren Beiträgen in unserem aufgestellten Sparschwein sowie dem Dorniermuseum mit seinen hilfreichen Mitarbeitern sei nochmals gedankt.
Geselliges Zusammensein nach dem Vortrag
Geselliges Zusammensein nach dem Vortrag

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